Alpicasa Ferienhäuser

Agnes Hovinga
Ehemalige italienische Übersetzerin arbeitet derzeit bei Alpicasa Ferienwohnungen.

Gerard Blok
Ehemaliger Dozent Geschichte und Geographie an der Dockinga College arbeitet derzeit bei Alpicasa Ferienwohnungen.

Unsere ferien
Wir beide lieben es viel zu reisen. Im Unterricht hatte man glücklich lange Ferien. Die meiste Zeit haben wir gezeltet, weil wir dan leicht wieder weiter reisen konnten. Wir besuchen oft Bergregionen: Alpen, Pyreneeen, Lake District in England, Jotunheimen in Norwegen, Kaukasus (Georgien), albanische Alpen u.a., und wir schauen uns die Region so ruhig wie möglich an. Auch mit den Kindern haben wir immer viel gelaufen. Sie wurden schnell daran gewöhnt und sind echte Weltenbummler geworden. Jetzt im Studium Anthropologie und Psychologie reisen sie um die Welt.

Unsere ferienhäuser

ITALIEN, LEDROSEE, VAL DI CONCEI - "So ein wunderschönen Ort....... so etwas sollten wir doch kaufen können", murmelten wir zu einander im Jahr 1987, als Sohn Jelmer von 3 ein kleines Moment aus dem Wagen steigen sollte und wir dazu schnell eine kleine seitliche Weg hinein fuhren und rein zufällig diese idyllischen Ort im Val di Concei entdeckten, 6 km vom Ledrosee und nur 15 Km vom Gardasee in Norditalien. Es sollte wahrscheinlich so seinnbsp; die bezügliche Bauernhof war tatsächlich zu verkaufen. Es gab kein Wasser und keinen Strom,es gab wirklich nichts, außer dass schöne alte Gebäude aus Naturstein, alle Raum und Freiheit,und die überwältigendeSchönheit der Natur.Gerüche der Vergangenheit.

Im alten Bauernhof sind drei neue Ferienwohnungen erbaut worden, alle drei im Erdgeschoss mit eigene Terrasse und grosser Garten: Casa Tofino und Casa Pichea für 4-6 Persone und La Casetta für 2-3 Persone.

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Renovierung
Nach einigem Gerangel mit der italienischen Bürokratie haben wir schliesslich eine Baugenehmigung bekommen. Viele Ferien und schöne Sommer später war die Renovierung in 1992 fertig. Das Dörfchen Lenzumo, auf 2 Km, mit sonnigen Terazzen, gute Restaurants und ein gut sortierter Supermarkt war ein Geschenk des Himmels. Alles war ziemlich nähe dran und wir brauchten keine Zeit zu verlieren mit ganzen Stücken zu fahren.

Wasser und elektrizität
Trotz vieler Versprechen der Gemeinde, gab es noch immer kein Wasser. Ganz Palò hatte noch kein Wasser. Wir holten Wasser an der Quelle in grossen Dosen und auch die Aussendusche wurde mit diesem Wasser gefüllt. Im Jahr 1994 war der Tag. Die Verbindung zur Kommunalen Wasserversorgung. Das letze Hindernis wurde genommen. Leckere frische Quellwasser floss aus unseren Wasserhähne und wir konnten herrlich warm duschen in den neuen Badezimmer. Die Dusche im Freien, die zuerst Stunden in der Sonne erhitzt werde müsste, bleiben nur die gute Erinnerungen. Der Bauernhof war nicht am normalen Stromnetz angeschlossen dass 2 Kilometer entfernt in Lenzumo endete. Anschluss daran war keine Möglichkeit. Deshalb haben wir rund 1994 für die Energie Solarpaneele auf dem Dach gesetzt. Die gewonnene Energie wurde von grossen Batterien übertragen zu den Wohnungen.

Vermietung
Alles war jetzt fertig für die Vermietung. Von diesem Moment haben wir jährlich viele Gäste empfangen. Die meisten teilen unsere begeisterung für den Bauernhof und die Umgebung. Mit der Solaranlage erlebten wir einige urkomische Situationen. Es war nicht so zuferlässig denn ja.... was macht man wenn die Sonne nicht scheint und die Batterien leer sind leer..... abwarten. Unsere Gäste waren damals oft sehr aufmerksam und schrieben uns alle Details auf die Verwendung der Sonnenenergie während Ihres Urlaubs. Sie waren auch wirklich irritiert als ahnungslosen Nachbarn der Stecker des Haartrockners in der Steckdose machten und damit in wenigen Minuten die Strom für allen kommenden Tagen verbrauchten. Dann wieder die Kerzen in der Abend angemacht. Ein paar Lampen brennten sehr gut auf den Solarpaneelen, aber kein anderes elektrisches Gerät. Um unsere Gäste im Voraus sorgfältig zu warnen um die ungewöhnliche Sonnensystem und die Beschränkungen davon berichteten wir Sie euphemistisch dass in den Häusern keine elektrische Geräte (auch kein Kühlschrank) anwesend waren. Wir haben nie so viel gelacht wie einmal  wenn ein paar Gäste mit einem kleinen Minivan angekommen sind und als erste anfingen ihre elektrische Ausrüstung zu entladen von Kaffeemaschine.... bis Zitruspresse .....weil ja..... die waren doch nicht anwesend?

Jedes Jahr geniessen wir die Geschichten der Gäste in den Gästebüchern. Einige Gäste haben nie zuvor in den Alpen gewanderd und stellen sich eine Wanderung am Strand voor. Ihre Geschichte sind immer am schönsten. In den Sommerferien sind es oft Familien mit Kindern die die Kombination von Natur, Kultur, Sonne, der Ledrosee, und gutes Essen ideal finden. Frühling und Herbst sind für die Aktivurlauber die gerne wandern, Fahrrad oder Mountainbike fahren und manchmal eine Stadt besuchen möchten. Im Winter, wenn genügend Schnee da ist, kann man langlaufen beim Bauernhof. Loipes gehen 50 Meter beim Bauernhof entlang.

Situation jetzt
Im Jahre 2004 sind die Ferienwohnungen nach jahrelangem Drängen bei der italienischen Elektrizitätsgesellschaft schliesslich auf den Normal-Netz angeschlossen. Anschliessend haben Wir die Wohnungen schnell versehen mit aller Art modernen Geräten. Jetzt können wir die Ferienhäuser wirklich komfortabel nennen. Sie haben jetzt Kühlschrank, Gefrierfach, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Backofen, Mikrowelle, Deutsche Television, DVD, drahtloses Internet und Waschmaschine. Fehlt jetzt die Romantiek? .....aber ach man kann auch jetzt noch einfach die Kerzen brennen. Wir selbst gehen immer noch so oft wie möglich zum Bauernhaus, 2 oder 3 Monate pro Jahr und finden es immer wieder ein kleines Paradies. Es gibt doch immer wieder Pflegearbeiten zu machen. Im Jahre 2010 ist das Badezimmer von Casa Tofino völlig renoviert worden nach italienischem Design mit einem schönen Jacuzzi-Wanne mit Lichttherapie.

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FRANKREICH, DRÔME, CHÂTILLON EN DIOIS - "Siehst du auch etwas Gelbes da auf dem alten Scheunentür?" So begann für uns im Jahre 1998 ein neues Abenteuer in Frankreich. Der Scheunentür gehörte einer alten verlassenen Scheune, mehr eine Ruine als einer Scheune. Es stellte sich heraus, dass der Firstbalken unterstützt würden sollte, da sonst das Dach zusammenbrechen würde und dann vielleicht auch die ganze Scheune.

Die alte Scheune wurde in vier Luxus-Apartments Lavande, Tournesol, Rose 1 und 2 umgewandelt worden.

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Kauf
Wir hatten mit unseren zwei Kindern eine schöne Ausflug zu den Vercors gemacht und waren auf dem Weg zurück zum Kommunalen Campingplatz in Châtillon en Diois, wo wir ein schönes Plätzchen entlang des Flusses Bez hatten. Jetzt sahen wir über der Fluss Bez eine alte Scheune, leicht überwuchert von Büschen und Bäumen. Wir hielten an, stiegen aus und schauten noch einmal gut durch das Fernglas. Und tatsächlich, an dem alten Scheunentür war ein gelbes Schild worauf “ZU VERKAUFEN - A VENDRE” stand. Schnell fuhren wir auf dem Land an der anderen Seite des Flusses. So ein kleine Perle...... und genau was wir suchten: eine alte Scheune, im Freien auf einem grossen flachen Grundstücks gleich am Fluss, keine unmittelbare Nachbarn und nur 5 Minuten von einem Dorf mit allen Einrichtungen. Hier konnten wir viele Wanderungen in der bergigen Gegend “Parc Naturel du Vercors” machen, und geniessen von den Schluchten, Lavenderfelden, blauer Himmel und ein herrliches warmes Klima.

Notar
Wir haben gleich mit dem Notar in der Stadt Die telefoniert. Seine Nummer stand auf dem leicht verwitterten gelben Schild. Wenn der Notar uns am selbem Nachmittag den Preis offenbarte und erzählte, dass das grosse Grundstück bis zum Flussufer tatsächlich die Scheune zugehörte, genugte nur einen Blick von Verständnis zwischen uns um sofort zu entscheiden die Scheune zu kaufen.

Suche
Seit mehreren Jahren fuhren wir im Sommer durch Frankreich, manchmal zum Verdruss von unseren beiden Kindern auf der Suche nach einem schönen Ort wo wir nach der Renovierung des Bauernhofes in Norditalien, ein zweites Paradies schaffen könnten. Wir fuhren zum verrücktesten und schwer zu erreichen Stellen aber jedes Mal war es nicht was wir suchten. Diesesmal fanden wir es plötzlich sehr einfach und auch noch in der direkter Nähe von dem schönen Dorf Châtillon en Diois wo wir statt der geplanten drei Tage schon seit drei Wochen auf dem Kommunalen Campingplatz am Fluss zelteten.

Umbau
Nach dem Kauf im Herbst 1998 ist schon viel passiert; einen Brunnen wurde gemacht auf Anweisung von einem Wünschelrutengänger (!), Zeichnungen des Hauses wurden genehmigt, Strom- und Telefonleitungen im ganzen Land gelegt und über dem Fluss gezogen, sondern wir sind auch für illegale Blokhausbau zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Im Sommer 2003 war das Haus fertig für die Gäste: vier schöne neue luxuriösen und modernen Ferienwohnungen: Lavande, Tournesol, Rose 1 und Rose 2. Durch die Beibehaltung einige alte Elemente atmen die Apartmente der Atmosphäre eines altes Französisesch Landhauses. Als wir drinnen die letzte Lampe aufgehängt haben kündigte die Knirschende Kies die erste Gäste an, genau so wie in "Goodbye Deutschland, die Auswanderer". Die Vermietung konnte anfangen!

Vermietung
Jetzt nach einigen Jahren haben wir festgestellt, unter anderem durch die Geschichten in den Gästebüchern und durch Kontakten mit unseren Gästen, dass sie den Ort und die Umgebung, den grossen Garten, den Fluss und den Luxus im Haus sehr lieben. Die Gäste gehen zu Fuss auf den Vercors oder bleiben am Ort und geniessen die Weite, die Aussicht und die Spielmöglichkeiten, die Lokalrestaurants mit exquisiter Küche. Sie besuchen schöne Dörfer in der Umgebung, Burge der Kreuzritter und lokalen Märkten wo man jedesmal wieder etwas neues entdeckt. Wichtig ist immer die gemütliche Atmosphäre der Entspannung unter der warmen Sonne.

Kinder spielen nach Herzenslust auf dem Land und in den Fluss, wo sie endlos Dämme bauen und so ihre eigenen Badesee schaffen. Sie machen ausgiebigen Gebrauch von Pool, Spielplatz und Fußball / Volleyballplatz oder spielen Verstecken mit dem ganzen Team. Sie beobachten Wildschweine, Adler und Hirsche und manchmal sehen sie die dicken Biber die seiner Höhle im Flussufer hat und nur nach Sonnenuntergang herauskommt. In Châtillon en Diois hat jede Jahreszeit ihre eigenen Höhepunkte: von der Lavendel-Ernte in Juli bis die Ernte von den Trauben in September und die Ernte von den Äpfeln und Walnüssen im Herbst. Jeweils gefeiert in typisch Französischer Stil mit grossen Festen.

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Heute
Die Vermietung von unseren eigenen Ferienhäusern zusammen mit 130 anderen Ferienhäusern von italienischen Eigentümern beim Ledrosee und Gardasee ist ein Fulltime-Job für uns geworden. Wir organisieren jedes Jahr den Ferienhäusern vor etwa 800-900 Familien und bleiben ihre Kontakt während ihrer Reise und ihres Aufenthaltes. Auch die Instandhaltung der Immobilien erfordert viel Energie. Deswegen pendeln wir kontinuierlich zwischen Italien, Frankreich und Holland. Laptop und Internet sind eine große Hilfe und ermöglichen es uns an jedem der drei Standorte ohne größere Probleme die Arbeit wieder auf zu nehmen.Das Holländische Telefon ist immer durchgeschaltet an die Stelle wo wir sind, so dass unsere Gäste nicht von den wechselnde Orten zu leiden haben.